6 Wochen - 6 Kilo

Christian Filip packt es an!

Neckaralb Love

Der Single-Treff für die Region

Ihr Wunschsong im Radio

Schicken Sie uns Ihren Musikwunsch direkt ins Studio

Kontakt ins Studio!

07121-945-8888

Jetzt läuft
{{ track }} von {{ artist }}
ONAIR
{{ show }}
mit {{ anchor }}

Zivilisten von Artilleriefeuer in Afghanistan getötet

Mörsergranate trifft Haus

Anschlag auf Nato-Konvoi in Afghanistan
Geschrieben am 12. August 2017

Kabul (dpa) - Im Norden Afghanistans sind nach offiziellen Angaben 13 Zivilisten von Artilleriefeuer getötet worden, darunter zehn Kinder. Drei weitere wurden verletzt. Es gab aber unterschiedliche Versionen, vom wem die Mörsergranate stammte, die am Freitag ein Haus im Dawlatabad-Distrikt traf.

Während das Provinzratsmitglied Abdul Ahad Elbek sagte, die afghanischen Regierungstruppen hätten sie im Gefecht mit radikalislamischen Taliban abgefeuert, machte Polizeichef Naimatullah Tofan die Regierungsgegner dafür verantwortlich.

Die US-Streitkräfte in Afghanistan wiesen Berichte zurück, dass bei einem Luftschlag am Donnerstag im Osten des Landes Zivilisten getötet worden seien. Im Haska-Mena-Bezirk in der Provinz Nangarhar seien Kämpfer dabei beobachtet worden, wie sie Waffen in einen Kleinlastwagen verladen hätten, bevor dieser zerstört worden sei, teilte Armeesprecher Bob Purtiman mit. Der Lastwagen habe mitten in einem freien Feld gestanden, bei dem Luftangriff hätten unmöglich Zivilisten getroffen werden können.

Der Bezirks-Chef Sasolai Schinwari hatte dagegen am Freitag gesagt, bei dem Angriff seien elf Zivilisten, darunter vier Frauen und ein Kind, getötet worden. Das Provinzratsmitglied Sohrab Kaderi sprach sogar von 16 toten Zivilisten. «Das Gebiet steht unter der Kontrolle des Islamischen Staates, aber alle Getöteten waren Zivilisten, die das Gebiet verlassen wollten», hatte er gesagt.

Die Zahl der US-Luftangriffe in Afghanistan nimmt angesichts der Schwäche der nationalen Armee im Kampf gegen die Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) seit Monaten stark zu. Gleichzeitig häufen sich zivile Opfer. Im Mitte Juli veröffentlichten Halbjahresbericht der Vereinten Nationen (UN) heißt es, die Zahl der bei Luftangriffen getöteten und verletzten Zivilisten sei im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2016 um 43 Prozent gestiegen.


Weitere Nachrichten

Neckaralb Panorama

19. Januar 2018

US-Horrorhaus: Paar mit 13 Kindern weist Schuld von sich

Riverside (dpa) - Ans Bett angekettet, häufige Schläge, kaum zu essen, Dusch-Verbot und keine Spielzeuge: Sichtlich erschüttert beschrieb der kalifornische Staatsanwalt Mike Hestrin das Martyrium von 13 Kindern und jungen Erwachsenen, die von ihren Eltern über Jahre hinweg gefangen gehalten wurden.

Mehr Staatsanwalt Mike Hestrin Quelle: DPA

Neckaralb Schlaglichter

20. Januar 2018

Milde Witterung senkt Energiebedarf - Öl teurer als Gas

Heidelberg (dpa) - Haushalte in Deutschland haben im Jahr 2017 auch aufgrund des milden Wetters rund fünf Prozent weniger Energie für ihre Wohnungsheizung benötigt als im Jahr zuvor. Sparen konnten allerdings nur Verbraucher, die mit Gas heizen, teilte das Portal Verivox mit. Während Gaskunden ihre Rechnung um rund zehn Prozent senken konnten, zahlten Heizölkunden rund 16,5 Prozent mehr. Am Ende waren die Kosten für beide fast gleich. Ein Musterhaushalt mit Gasheizung zahlte durchschnittlich 913 Euro, mit Ölheizung 927 Euro.

Mehr

Neckaralb Sport

20. Januar 2018

Marterer in Melbourne nach hartem Kampf ausgeschieden

Melbourne (dpa) - Maximilian Marterer hat das erste Grand-Slam-Achtelfinale seiner Karriere verpasst. Der 22 Jahre alte Tennisprofi aus Nürnberg musste sich bei den Australian Open in der dritten Runde dem Amerikaner Tennys Sandgren mit 7:5, 3:6, 5:7, 6:7 (5:7) geschlagen geben.

Mehr Maximilian Marterer Quelle: DPA