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Lebensmittel-Steuern könnten starkes Übergewicht stoppen

Studie

Lebensmittel-Steuer
Geschrieben am 13. November 2017

Berlin (dpa) - Eine unterschiedlich hohe Besteuerung von gesunden und ungesunden Lebensmitteln könnte die Zunahme von starkem Übergewicht in Deutschland stoppen helfen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Ökonomen Tobias Effertz, die unter anderem der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Auftrag gegeben wurde.

Eine Staffelung der Mehrwertsteuer, die sich an der sogenannten Lebensmittelampel orientiert, wäre demnach am wirkungsvollsten. Gesunde Produkte wie Obst und Gemüse sollten mit null Prozent, Lebensmittel wie Nudeln, Milch oder Fleisch weiter mit sieben Prozent und besonders zuckerhaltige oder fettige Produkte mit mindestens 19 Prozent besteuert werden. Dies würde den Herleitungen der Forscher zufolge dazu führen, dass der Anteil stark übergewichtiger Menschen um zehn Prozent sinkt, statt weiter zu steigen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist inzwischen jeder vierte bis fünfte Deutsche stark übergewichtig. Eine besonders starke Zunahme bei der Zahl der Fettleibigen gab es unter jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren. Starkes Übergewicht erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs.

Kritisch reagierten Branchenverbände auf die Ergebnisse der Studie. Die entworfene Staffelung der Mehrwertsteuer sei eine «reine Bevormundung» der Verbraucher und zweifle die Entscheidungskompetenz der Kunden an, erklärte Christoph Minhoff, Geschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) sowie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). Die Zutaten und Nährwerte seien auf allen verpackten Lebensmitteln deutlich ausgewiesen, so dass jeder die Produkte miteinander vergleichen könne.

Die Idee einer stärkeren Regulierung der Lebensmittelpreise ist nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Verbraucherorganisation Foodwatch eine Zucker-Abgabe für Getränkehersteller gefordert. Die Idee stieß politisch auf ein geteiltes Echo. Während das Bundesernährungsministerium ablehnend reagierte, begrüßten Gesundheitspolitiker aus den Reihen der Regierungskoalition den Vorschlag.

Im Ausland ist man bereits weiter: Frankreich erhebt seit 2012 eine Steuer auf gesüßte Getränke. In Großbritannien müssen Getränkehersteller ab April 2018 eine Zucker-Abgabe zahlen.


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