Der Neckaralb Live Karibiktraum

Mitmachen und Karibik-Kreuzfahrt gewinnen!

Neckaralb Love

Der Single-Treff für die Region

Ihr Wunschsong im Radio

Schicken Sie uns Ihren Musikwunsch direkt ins Studio

Kontakt ins Studio!

07121-945-8888

Jetzt läuft
{{ track }} von {{ artist }}
ONAIR
{{ show }}
mit {{ anchor }}

Trump Jr. gibt Kontakte zu Wikileaks im Wahlkampf zu

Spuren bei Twitter

Donald Trump Jr.
Geschrieben am 14. November 2017

Washington (dpa) - Die Russland-Affäre lässt US-Präsident Donald Trump und dessen näheres Umfeld weiter nicht los: Präsidentensohn Donald Jr. musste nun direkte Kontakte mit der Enthüllungsplattform Wikileaks einräumen.

Am Montagabend veröffentlichte Trump Jr. auf Twitter eine umfangreiche Konversation mit dem Twitter Account von Wikileaks aus dem Sommer Jahr 2016 - also vor der Wahl Trumps zum US-Präsidenten. Der Wortlaut der Kommunikation legt nahe, dass nicht Wikileaks-Gründer Julian Assange der Schreiber am anderen Ende war. Assange bestätigte die Informationen zunächst nicht.

Damit wird Trump Jr. immer mehr zur Person im Zentrum des Ermittlerinteresses bei der Ausarbeitung der Russland-Affäre und in der Frage, ob das Trump-Team im Wahlkampf mit einer ausländischen Macht zusammengearbeitet hat. Der 39-Jährige war bemüht, die Bedeutung der Mitteilungen herunterzuspielen. Darunter befänden sich ganze drei «kolossale» Antworten von ihm selbst, schrieb er auf Twitter. Er reagierte mit der Veröffentlichung auf einen Artikel des Magazins «The Atlantic», das über den Inhalt der Nachrichten berichtet hatte.

Die Neuigkeiten sind pikant, weil Wikileaks während des Präsidentschaftswahlkampfs eine bedeutende Rolle inne hatte. Die Plattform veröffentlichte gehackte E-Mails aus dem demokratischen Lager um Hillary Clinton. Sie zeigten unter anderem, wie innerhalb der demokratischen Partei Clinton gegenüber ihrem Widersacher Bernie Sanders möglicherweise illegal bevorzugt wurde. Das schadete womöglich der von den Demokraten zur Kandidatin gekürten Clinton im Wettstreit mit Trump.

US-Geheimdienste beschuldigen die russische Regierung, hinter den Hacker-Angriffen zu stehen. Julian Assange hatte jedoch mehrmals betont, die Informationen stammten nicht von einer staatlichen Organisation. Der Australier Assange sitzt weiterhin in der Botschaft Ecuadors in London fest, wohin er wegen Ermittlungen der schwedischen Staatsanwaltschaft gegen ihn im Juni 2012 geflohen war.

Aus den von Trump Jr. veröffentlichten Nachrichten geht hervor, dass er mehrmals Anfragen von Wikileaks bekam - auch noch im Juli dieses Jahres. Einige der Nachrichten stammen aus der Zeit, als die Plattform noch dabei war, E-Mails von Clintons Wahlkampfmanager John Podesta zu veröffentlichen.

Wikileaks schickte Trump Jr. zunächst im September 2016 eine Frage zu dem Initiator eines politischen Aktionskomitees. Er antwortete, er wisse nicht, wer das sei, wolle sich aber umhören. In der nächsten Nachricht bat Wikileaks ihn, einen Bericht über Clinton öffentlich zu kommentieren. Trump Jr. entgegnete, er habe dies bereits getan. Dann fügte er hinzu: «Es ist erstaunlich, womit sie durchkommt.» In der dritten Nachricht fragte er Wikileaks, was hinter einer Enthüllung stecke, von der er gelesen habe. Die Plattform bat ihn dann darum, einen Link zu verbreiten. Dies tat er zwei Tage später.

Ab diesem Punkt finden sich aber keine weiteren Antworten des 39-Jährigen unter den veröffentlichten Nachrichten. Es folgen nur noch Mitteilungen von Wikileaks. So schlug ihm der Nutzer des Twitterkontos im Oktober 2016 vor, der Plattform die Steuererklärung seines Vaters zu geben, damit diese sie dann enthüllen könne. Außerdem empfahl Wikileaks, dass Trump sich im Fall einer Niederlage am Wahltag nicht geschlagen geben, sondern das Ergebnis anfechten solle.

Wikileaks-Gründer Julian Assange schrieb zunächst auf Twitter, er könne die Nachrichten nicht bestätigen. Nachdem Trump Jr. diese veröffentlicht hatte, verbreitete er sie aber in dem Kurznachrichtendienst weiter.

Die Angelegenheit ist für Trump Jr. heikel, weil er ohnehin im Fokus der Russland-Affäre steht. Im Juli hatte er einräumen müssen, während des Wahlkampfs ein Treffen mit einer russischen Anwältin arrangiert zu haben. Aus E-Mails geht hervor, dass er der Begegnung zugestimmt hatte, weil ihm kompromittierendes Material über Clinton versprochen worden war.

In einer E-Mail an ihn ist von einem Versuch der russischen Regierung die Rede, dem älteren Trump zu helfen. Dies gilt als Indiz dafür, dass Mitglieder aus Trumps Wahlkampflager bereit gewesen sein könnten, mit Russland zusammenzuarbeiten, um den Wahlkampf zu beeinflussen.

In der letzten Nachricht vom Juli ging Wikileaks auf genau dieses Thema ein. Man sei sehr daran interessiert, Kopien der E-Mails zu veröffentlichen, die zu dem Treffen geführt hätten, heißt es darin. Trump Jr. reagierte darauf nicht. Die E-Mails veröffentlichte er später selbst.

Die Russland-Affäre wird von einem Sonderermittler und mehreren Komitees des Kongresses untersucht. Trump Jr. erklärte am Montagabend, einer dieser Ausschüsse stecke hinter der Enthüllung seiner Kommunikation mit Wikileaks. «The Atlantic» hatte berichtet, seine Anwälte hätten diese an die Ermittler im Kongress übergeben.

Trump Jr. auf Twitter I

Trump Jr. auf Twitter II

Trump Jr. auf Twitter III

Bericht The Atlantic

Reaktion Julian Assange auf Twitter


Weitere Nachrichten

Neckaralb Panorama

17. November 2017

Schießen oder schützen: Umgang mit Wölfen polarisiert

Berlin (dpa) - Seit Wölfe um das Jahr 2000 vermehrt nach Ostdeutschland einwanderten, sind sie streng geschützt. Ihre Ausbreitung hat eine Art Kulturkampf befeuert. Die Wiederansiedlung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz. Doch was tun, wenn Wölfe Nutztiere reißen und durch Siedlungen streunen?

Mehr Wolf Quelle: DPA

Neckaralb Schlaglichter

17. November 2017

US-Regierung stimmt Verkauf von Raketenabwehrsystem an Polen zu

Washington (dpa) - Das US-Außenministerium hat dem Verkauf eines Raketenabwehrsystems vom Typ «Patriot» an Polen zugestimmt. Das teilte das Amt für Sicherheitszusammenarbeit mit. Das Geschäft hätte ein Volumen von 10,5 Milliarden US-Dollar. Der Kongress muss noch zustimmen. Die USA und Polen hatten sich während des Besuchs von Präsident Donald Trump in Warschau im Juli auf den Waffendeal geeinigt. Die «Patriots» sollen Teil der polnischen Verteidigung gegen mögliche Aggressionen aus Russland sein.

Mehr

Neckaralb Sport

17. November 2017

BVB verliert ohne Aubameyang auch beim VfB Stuttgart

Stuttgart (dpa) - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat ohne den suspendierten Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang auch bei Aufsteiger VfB Stuttgart verloren. Nach dem 1:2 (1:1) wartet der BVB von Trainer Peter Bosz seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg.

Mehr Torjubel Quelle: DPA