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100 Kinos erinnern an Bruno Schulz

Polnisch-jüdischer Künstler

Bruno Schulz
Geschrieben am 14. November 2017

Warschau (dpa) - In einer weltweiten Gedenkaktion erinnern Kinos an den von der SS ermordeten polnisch-jüdischen Schriftsteller und Maler Bruno Schulz (1892-1942).

Zum 75. Todestag (19. November) des Künstlers und Autors zeigten 100 Spielstätten den Dokumentarfilm «Bilder finden» des deutschen Regisseurs Benjamin Geissler. Darin wird die Wiederentdeckung einiger jahrzehntelang verschollen geglaubter Wandbilder von Bruno Schulz gezeigt. Die Gemälde sind nach Angaben der Produktionsfirma des deutschen Filmemachers während der Dreharbeiten 2001 gefunden worden.

Schulz hatte sie demnach während der deutschen Besatzung im galizischen Drohobycz (heute Ukraine) für die Kinder des Wiener SS-Hauptscharführers Felix Landau anfertigen müssen und gehofft, mit den Fresken sein Leben retten zu können. Doch der jüdische Künstler wurde am 19. November 1942 von der SS erschossen, die Bilder verschwanden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg tauchten sie trotz intensiver Suche lange Zeit nicht auf. Erst die Dreharbeiten zur Doku brachten sie zutage, wie es heißt. Daraus sei ein spannender Film entstanden, gibt die deutsche Produktionsfirma an. Dieser wird nun anlässlich von Schulz' Todestag und des Volkstrauertages auf Leinwänden rund um die Welt gezeigt. An der Aktion beteiligen sich neben deutschen Kinos unter anderem auch Spielstätten in Österreich, der Schweiz, Polen, Israel, Mexiko, Ecuador und Brasilien. Der Film werde in mehr als 80 Städten in elf Sprachen ausgestrahlt, heißt es.

Schulz gilt als einflussreicher Schriftsteller der polnischen Sprache des 20. Jahrhunderts. Seine Werke («Die Zimtläden», «Das Sanatorium zur Todesanzeige» ) wurden in fast 40 Sprachen übersetzt. Auch die Zeichnungen und Grafiken des polnisch-jüdischen Künstlers, der in Österreich geboren wurde, werden weltweit ausgestellt.

Webseite Benjamin Geissler


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