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Rock- und Pop-Konzerte im Januar

Tour-Kalender

Lady Gaga
Geschrieben am 31. Dezember 2017

Berlin (dpa) - Die Konzerte zu Jahresbeginn bieten eine bunte Mischung: Tanz- und Schmusepop aus Skandinavien und nachdenkliche, literarische Texte aus Deutschland. Auch wer es schillernd - um nicht zu sagen gaga - mag, kommt im Januar auf seine Kosten.

LADY GAGA wollte mit ihrer Welt-Tour ursprünglich schon im Herbst in Deutschland Halt machen. Wegen körperlicher Schmerzen musste die Sängerin ihre Europa-Konzerte jedoch verschieben. Inzwischen hat sich der schillernde Popstar erholt und die Konzerte in Europa starten ab Januar. Wer nicht genug von Lady Gagas extravaganten Shows bekommt, sollte ab Ende 2018 nach Las Vegas reisen: Für zunächst zwei Jahre hat Gaga dann eine eigene Show in der Glücksspielmetropole. Sie sei «demütig» und «überglücklich», über diese neue Aufgabe, sagte die 31-Jährige bei der Vertragsunterzeichnung. Zunächst ist Lady Gaga aber noch unterwegs für ihre Konzerte: Am 24. Januar spielt sie in Hamburg, im Februar folgen Auftritte in Köln und Berlin.

A-HA haben in ihrer gut 35 Jahre langen Geschichte schon so ziemlich alles durchgemacht, was eine Band durchmachen kann: Welterfolge wie «Take On Me» in den 80ern, ausbleibender Erfolg und längere Pausen in den 90ern, Live-Alben, Trennung und Comeback. Was den Norwegern um Sänger Morten Harket in ihrem Sortiment noch fehlte, war ein Akustik-Album. Das lieferten a-ha 2017 im Rahmen der Reihe MTV-Unplugged. Vor 250 Zuschauern präsentierte die Band auf einer Insel in ihrem Heimatland ihre größten Hits - ohne E-Gitarren und Synthesizer. Das Ergebnis erschien im Herbst auf Platte.

Nicht allen Fans und Kritikern gefielen die Neuinterpretationen - waren es doch in vielen Songs gerade die Synthesizer, die den 80er-Popsound der Skandinavier ausmachten. Vielleicht muss man die besondere Atmosphäre der Unplugged-Songs aber auch live erleben, um sie genießen zu können. Auf der MTV-Unplugged-Tour der Band haben Fans Gelegenheit dazu in Stuttgart (23.1.), Frankfurt (24.1.), Hannover (26.1.), Leipzig (27.1.), Berlin (29.1.) und Hamburg (30.1.). Weitere Konzerte in Deutschland folgen im Februar.

KAKKMADDAFAKKA stehen für die neuere Generation skandinavischer Popbands. Die sechs Norweger bespaßen ihre Fans mit tanzbarem, gut gelauntem Indie-Pop. Ursprünglich wollten die Brüder Axel und Pål Vindenes mit ihren Freunden Stian Sævig und Jonas Nielsen nur einen spektakulären Auftritt in einem Jugendzentrum spielen und gründeten dafür 2004 die Band. Der Mix aus Indie, Rock, Funk und Disco kam bei den Besuchern so gut an, dass die Gruppe weitermachte. Schon bald spielte die Band in Clubs und auf kleineren Festivals in Norwegen, Frankreich und Deutschland. Spätestens ihre Single «Restless» machte sie einem breiteren europäischen Publikum bekannt. Mit ihrem 2017 erschienenen vierten Studioalbum «Neighbourhood» gehen Kakkmaddafakka 2018 auf Europa-Tour und spielen im Januar in Marburg (17.1.), Stuttgart (18.1.), München (19.1.), Münster (30.1.) und Hamburg (31.1.). Im Februar folgen weitere Konzerte in Deutschland.

KETTCAR sind nicht nur seit mehr als 15 Jahren eine feste Größe des deutschen Indierocks, sie gehören auch zu den bedeutendsten Förderern der Szene. Der Sänger der Band, Marcus Wiebusch, und Bassist Reimer Bustorff gründeten 2002 gemeinsam mit Tomte-Sänger Thees Uhlmann das Lable Grand Hotel van Cleef. Zunächst aus der Not geboren, um eigene Platten zu veröffentlichen, entwickelte sich das Indie-Lable zu einem der wichtigsten Deutschlands. In ihren poppig bis melancholischen Songs singen Kettcar in literarischen Texten über große Emotionen, sind wie zuletzt in «Sommer '89» aber auch immer wieder politisch. Auch deshalb sehen viele Kettcar in der Tradition von Bands der «Hamburger Schule» wie Tocotronic, Blumfeld oder Die Sterne. Live zu sehen sind die Hamburger in Saarbrücken (18.1.), München (19.1.), Erlangen (24.1.), Stuttgart (25.1.), Dortmund (26.1.), Bremen (27.1.), Kiel (28.1.), Magdeburg (30.1.) und Dresden (31.1.) sowie auf weiteren Konzerten im Februar.

GISBERT ZU KNYPHAUSEN ließ seine Fans lange auf neue Songs warten. Nach sieben Jahren Pause als Solokünstler legte der Songschreiber aus dem Rheingau 2017 sein drittes Studioalbum «Das Licht dieser Welt» vor. Grund für die lange Unterbrechung war der Tod von Nils Koppruch, unter anderem Frontmann der Hamburger Indie-Truppe Fink - und ein enger Freund zu Knyphausens. Nur ein Jahr nachdem sich die beiden zu einer Band zusammengeschlossen hatten, starb Koppruch 2012. «Das war eine Art Schockstarre, in die ich da geraten bin», sagt Gisbert zu Knyphausen im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Nach Koppruchs Tod habe er eine Zeit lang kaum seine Gitarre anfassen können, ohne zutiefst niedergeschlagen zu sein. Aus dieser Schockstarre hat sich der Songwriter befreit und geht ab Januar mit seinem neuen Album auf Tour. Gisbert zu Knyphausen spielt dabei in München (11.1.), Berlin (12.1.), Flensburg (13.1.), Hamburg (14.1.), Köln (15.1.), Heidelberg (17.1.), Losheim (18.1.), Freiburg (21.1.), Erlangen (23.1.), Dresden (24.1.), Wiesbaden (29.1.), Dortmund (30.1.) und Bremen (31.1.).

Lady Gaga

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Kettcar

Gisbert zu Knyphausen


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