6 Wochen - 6 Kilo

Christian Filip packt es an!

Neckaralb Love

Der Single-Treff für die Region

Ihr Wunschsong im Radio

Schicken Sie uns Ihren Musikwunsch direkt ins Studio

Kontakt ins Studio!

07121-945-8888

Jetzt läuft
{{ track }} von {{ artist }}
ONAIR
{{ show }}
mit {{ anchor }}

Lovestory mit Star-Power: «Das Leuchten der Erinnerung»

Voller Würde und Grandezza

"Das Leuchten der Erinnerung"
Geschrieben am 30. Dezember 2017

Berlin (dpa) – Noch einmal ein Abenteuer erleben, noch einmal die Grenzen des Alltags durchbrechen, noch einmal dem Alter trotzen! Ella (Helen Mirren) und John (Donald Sutherland), ein hochbetagtes Ehepaar aus Boston, wagt, wovon viele nur träumen.

Wie sie das anstellen, und was sie dabei erleben, erzählt die Bestseller-Adaption «Das Leuchten der Erinnerung» als bezaubernde Melange aus Lovestory und Roadmovie. Die leise Erzählung fesselt von Anfang an, weil sie einen ernsten Hintergrund hat: Seit einem halben Jahrhundert sind Ella und John miteinander verheiratet. Doch das bisher so dauerhafte Glück ist Ängsten und Unsicherheit gewichen. Denn sie hat Krebs, und er leidet zunehmend an Alzheimer. Beide wissen, dass sie nicht mehr viel Zeit haben. Aber haben sie überhaupt noch die Kraft, mit Volldampf durchzustarten?

Entgegen allen Vorbehalten ihres Sohnes Will (Christian McKay) besteigen die Zwei kurzentschlossen einen ebenfalls schon recht in die Jahre gekommenen Wohnwagen. Die Fahrt geht Richtung Key West in Florida. Sie möchten das dortige Wohnhaus des Schriftstellers Ernest Hemingway besuchen. Der Trip führt sie entlang der US-amerikanischen Ostküste. Unwägbarkeiten und Überraschungen sorgen für kleinere Zwischenfälle. Das Wesentliche für die Beiden aber ist, dass sie noch einmal die unerschütterliche Kraft ihrer Liebe spüren.

Die zwei Oscar-Preisträger machen die zarte Geschichte um die Unfassbarkeit des Glücks zum Ereignis. Helen Mirren zeigt in ihrem faszinierend zurückhaltenden Mienenspiel, wie die körperlich geschwächte Ella mit Wachheit im Denken auftrumpft. Äußerliche Schönheit spielt für sie keine Rolle. Wegen Ellas Krankheit hat sie sich sogar eine Glatze scheren lassen. Zu Recht wurde die britische Star-Schauspielerin für ihren künstlerischen Wagemut mit einer Nominierung für die Golden Globes 2018 als beste Hauptdarstellerin geehrt.

Donald Sutherland steht seiner Partnerin in schauspielerischer Intensität nicht nach. Bezwingend gelingt es ihm, dem Verlöschen des Geistes von John voller Würde Ausdruck zu geben. Rührseligkeit hat keine Chance. Das große Können der beiden Akteure adelt die gelegentlich doch etwas vorhersehbare Story mit Momenten großer Schauspielkunst. Höhepunkte sind jene Szenen, in denen sie das Paar zeigen, wie es des Nachts unterm Sternenzelt in Erinnerungen an bessere Tage schwelgt. Da dürfte manche Träne im Kino fließen.

26 Jahre nachdem sie zuletzt für den Film «Bethune – Arzt und Held» gemeinsam vor einer Filmkamera agierten, haben Helen Mirren und Donald Sutherland nun erstmals wieder zusammen gearbeitet. Es hat sich gelohnt. Denn vor allem ihrem feinnervigen Schauspiel ist es zu danken, dass die Geschichte um eine Liebe in späten Jahren ungemein fesselt.

Der bekannte italienische Regisseur Paolo Virzi («Die süße Gier») setzt in seinem ersten in Englisch gedrehten Spielfilm vor allem auf leise Töne. Das gibt der Geschichte eine glaubhafte Authentizität. Dies auch, weil Virzi durchweg nicht den Blick für die soziale Realität aus den Augen verliert. Der große Trumpf jedoch sind seine zwei Hauptdarsteller. Wohl jeder Zuschauer dürfte Helen Mirren und Donald Sutherland in sein Herz schließen.

Das Leuchten der Erinnerung


Weitere Nachrichten

Neckaralb Panorama

17. Januar 2018

Schnee und Glätte treffen den Berufsverkehr

Düsseldorf/Berlin (dpa) - Ein Wintereinbruch mit Schnee, Regen und Glätte hat am Mittwoch weiten Teilen Deutschlands zu schaffen gemacht - und jetzt zieht auch noch ein Sturm auf.

Mehr LKW-Unfall Quelle: DPA

Neckaralb Schlaglichter

18. Januar 2018

Japanische Trägerrakete bringt kleinen Satelliten ins All

Kagoshima (dpa) - Japan hat erfolgreich einen kleinen Radarsatelliten ins All geschickt. Eine japanische Trägerrakete vom Typ «Epsilon» hob
vom Weltraumbahnhof Uchinoura im Süden des Landes ab, wie Japans Weltraumbehörde Jaxa mitteilte. An Bord befand sich der Satellit ASNARO-2. Anders als andere Satelliten ist der vom japanischen Elektronikkonzern NEC entwickelte Satellit besonders klein und kompakt. Bei «Epsilon» handelt es sich um die erst dritte Rakete dieses neuartigen Typs.

Mehr

Neckaralb Sport

17. Januar 2018

DHB-Team verpatzt Gruppenfinale: Remis gegen Mazedonien

Zagreb (dpa) - Christian Prokop nahm mit versteinerter Miene einen tiefen Schluck aus der Wasserflasche, seine Schützlinge standen mit gesenkten Köpfen auf dem Feld.

Mehr Deutschland - Mazedonien Quelle: DPA