6 Wochen - 6 Kilo

Christian Filip packt es an!

Neckaralb Love

Der Single-Treff für die Region

Musikwunsch

Wünschen Sie sich HIER Ihr Lieblingssong im Radio

Kontakt ins Studio!

07121-945-8888

Die Neckaralb Live Schneehütte

Gewinnen Sie Urlaub in den Bergen

Jetzt läuft
{{ track }} von {{ artist }}
ONAIR
{{ show }}
mit {{ anchor }}

Promi-Geburtstag vom 12. Februar 2018: Darren Aronofsky

US-Regisseur

Darren Aronofsky
Geschrieben am 12. Februar 2018

Berlin (dpa) - Mutter hat Darren Aronofsky nicht glücklich gemacht: Bei geschätzten Produktionskosten von 30 Millionen Dollar kann der Filmemacher mit seinem Psychothriller «mother!» lediglich ein weltweites Einspielergebnis von rund 44 Millionen Dollar verbuchen.

Und dann ging auch noch nach etwas mehr als einem Jahr die Beziehung mit Jennifer Lawrence in die Brüche. Sie spielte die Hauptrolle in «mother!». Die mysteriöse Geschichte dreht sich um einen Dichter (Javier Bardem) und seine Frau (Jennifer Lawrence), deren zurückgezogene Existenz bei der Ankunft unbekannter Besucher aus den Fugen gerät.

Der Film, eine beklemmende Tour de Force und ein emotionaler Höllenritt, ist über weite Strecken stumm gedreht. «Das ist ein ziemlich starker Cocktail», sagte der US-Regisseur, der heute 49 Jahre alt wird, beim Filmfestival in Venedig. «Das ist eine Achterbahnfahrt - und es sollten nur diejenigen einsteigen, die bereit sind, einen Looping nach dem anderen mitzumachen.»

Nicht viele wollten dieses Ticket lösen, aber mit seinen exzentrischen Außenseitern hat es Darren Aronofsky seinem Publikum noch nie einfach gemacht. Bereits sein surreales Schwarz-Weiß-Debüt «Pi - System im Chaos» (1998), mit dem der Filmemacher schon sein überragendes visuelles Gespür unter Beweis stellte, gab den Takt vor. «Pi» ist eine bizarre Reise in die Psyche eines verschrobenen Mathematikers, der besessen ist von der Idee, dass sich im Chaos unserer Welt eine Ordnung verbirgt.

Das abgeschottet lebende Genie, das immer mehr in den Wahnsinn abdriftet, zieht damit die Aufmerksamkeit von zwei Interessengruppen auf sich. Zum einen ist da eine Wall-Street-Firma, der es gelingt, mit Max in Kontakt zu kommen, als sie ihm einen bislang nicht erhältlichen Superchip anbietet. Zum anderen gibt es chassidische Juden, Anhänger der Geheimlehre der Kabbala, die glauben, dass eine 216stellige Ziffernfolge, die Max' Rechner vor seinem finalen Absturz ausspuckt, die Lösung sei, die sie so lange gesucht haben.

Aus den schrägen Zutaten hat Aronofsky einen visuell spektakulären Thriller gemixt, bei dem offenkundig David Lynchs abgedrehte Tour de force «Eraserhead» Pate stand. Beklemmende Schwarz-Weiß-Bilder - mal rasend schnell, mal quälend statisch - vermitteln Max' fanatischen Drang, das Rätsel um das aller Existenz zugrundeliegende System zu lösen. Großes Kino und meilenweit vom Mainstream entfernt. 60.000 Dollar, die sich Aronofsky zusammengeliehen hat, hat dieses Meisterwerk gekostet.

Menschen am Rande der Gesellschaft, Menschen mit gefährlichen Obsessionen, in deren Psyche Aronofsky hineinkriecht, sollten auch weiterhin sein Universum bevölkern. Um Drogensüchtige geht es in «Requiem For A Dream» (2000), Mickey Rourke spielte in «The Wrestler» (2008) einen abgehalfterten Schaukämpfer und in «Black Swan» lässt Aronofsky Natalie Portman als besessene Ballerina um ihr Leben tanzen. Und auch der Bibel-Held Noah, der von Russell Crowe gespielt, ist solch ein Außenseiter.


Weitere Nachrichten

Neckaralb Panorama

20. Februar 2018

Seniorin pocht vor BGH auf weibliche Anrede

Karlsruhe (dpa) - Marlies Krämer ist eine freundliche ältere Dame. Das heißt nicht, dass sie sich alles gefallen lässt. In Sparkassen-Formularen als «Kunde» oder «Kontoinhaber» angesprochen zu werden, schätzt sie zum Beispiel gar nicht.

Mehr Klage einer Sparkassenkundin Quelle: DPA

Neckaralb Schlaglichter

20. Februar 2018

BGH-Urteil zur weiblichen Anrede in Formularen am 13. März

Karlsruhe (dpa) - Der Bundesgerichtshof wird am 13. März sein Urteil zur weiblichen Anrede in Formularen verkünden. Die obersten deutschen Zivilrichter prüfen die Klage einer Sparkassen-Kundin aus dem Saarland. Die 80-Jährige fühlt sich mit männlichen Formulierungen wie «Kunde» oder «Kontoinhaber» nicht angesprochen und pocht auf die Ansprache als «Kundin» oder «Kontoinhaberin». Für den BGH geht es im Kern darum, ob die Klägerin durch die unweibliche Ansprache wegen ihres Geschlechts benachteiligt wurde. In den Vorinstanzen war die Seniorin erfolglos.

Mehr

Neckaralb Sport

20. Februar 2018

Prokop-Verbleib spaltet Handball-Bundesliga

Stuttgart (dpa) - Christian Prokop bleibt - die Unruhe auch: Die zweite Chance für den umstrittenen Handball-Bundestrainer vergrößert nicht nur in der Bundesliga die Sorge vor einer Rücktrittswelle aus dem Nationalteam.

Mehr Christian Prokop Quelle: DPA