Adam Rocks

Du bist der Musikchef

HIER ANMELDEN UND EINEN 100-€-GUTSCHEIN GEWINNEN

Jetzt läuft
{{ track }} von {{ artist }}
ONAIR
{{ show }}
mit {{ anchor }}

Gerne Hassfigur - Münchens Pinizzotto Genie und Feindbild

DEL-Finals

Steven Pinizzotto
Geschrieben am 16. April 2018

Berlin (dpa) - Steven Pinizzotto polarisiert. Für die gegnerischen Fans ist er als Eishockey-Rüpel das Feindbild Nummer eins, beim EHC Red Bull München im DEL-Finale gegen die Eisbären Berlin dagegen unverzichtbar.

Bei der Rückkehr des Stürmers nach einer Fünf-Spiele-Sperre wegen eines brutalen Checks schwärmte auch Münchens Coach Don Jackson von seinem technisch begnadeten Energiebringer. «Sein Einfluss war groß heute. Er hat alles gebracht, ist physisch stark», sagte der Erfolgstrainer nach dem wichtigen 1:1-Ausgleich in der Endspielserie.

An den vergangenen beiden Meistertiteln des derzeitigen Überteams in der Deutschen Eishockey Liga hatte Pinizzotto großen Anteil, schoss nun beim 5:4-Auswärtserfolg am Sonntag den wichtigen zweiten Treffer - und will seinen Wert auch im weiteren Finale beweisen. «Wir fahren wieder nach München, wir sind da, wo wir sein wollen», sagte der 33-Jährige mit Blick auf Spiel drei am Mittwoch (19.30 Uhr). «Wir haben viel Selbstbewusstsein.»

An Vertrauen in die eigene Stärke mangelt es auch Pinizzotto persönlich nicht - auch die Dauer-Anfeindungen von den Rängen können dem Stürmer nichts anhaben. «Sollen sie mich hassen. Das stört mich nicht. Ich sehe mir das an und es bringt mich nur zum Lachen», sagte er jüngst in der «Abendzeitung» München zu seiner Bad-Boy-Rolle. «Es ist doch so: Wenn ich für ihr Team spielen würde, dann würde ich Herzchen und Geschenke kriegen.»

Welches Trikot Pinizzotto kommende Saison tragen wird, ist dabei allerdings noch unklar. Sein Vertrag in München läuft nach dieser Spielzeit aus und soll Medienberichten zufolge nicht verlängert werden. Ein angebliches Interesse der Kölner Haie dementierten jüngst die Verantwortlichen der Rheinländer.

Nicht erst seit dem harten Einsteigen gegen Mannheims Matthias Plachta im Halbfinale, die ihm die Sperre einbrachte, ist Pinizzotto in der Liga als unfair verschrieen. «Einen Spieler, der sich solche hirnlosen Aktionen leistet, möchte ich in meiner Mannschaft nicht umsonst haben», wütete Wolfsburgs Manager Karl-Heinz Fliegauf im vergangenen September. Nach einem Crosscheck schlug Pinizzotto noch auf seinen am Boden liegenden Gegner ein.

492 Strafminuten sammelte der Kanadier bislang in seinen drei DEL-Jahren. «Wer mich und mein Spiel kennt, weiß, dass ich nicht darauf aus bin, irgendjemanden zu verletzen. Oder gar Menschen umzubringen, wie mir auch schon vorgeworfen wurde», sagte Pinizzotto zu seiner eigenen Auffassung von körperlichem Eishockey. «Aber ich bin einer, der seine Checks bis zum Ende durchzieht, nicht mittendrin aufhört.» Mit dieser Einstellung wird Pinizzotto auch weiterhin die Lager spalten.


Weitere Nachrichten

Neckaralb Panorama

25. April 2018

Bombenanschlag auf BVB: Große Emotionen im Zeugenstand

Dortmund (dpa) - Vor gut einem Jahr detonierten drei Bomben direkt neben dem voll besetzten Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Fans und Verein waren erschüttert, auch für die Spieler änderte sich von einem Moment auf den anderen alles.

Mehr Prozess Quelle: DPA

Neckaralb Schlaglichter

25. April 2018

Macron beschwört im US-Kongress gemeinsame Werte mit den USA

Washington (dpa) - Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat in Washington tief in der Geschichte verwurzelte gemeinsame Werte Frankreichs und der USA beschworen. Beide Nationen hätten wegen ihrer Werte und ihres Geschmacks der Freiheit schwere Verluste erlitten. «Deswegen stehen wir etwa in Syrien zusammen, um zusammen gegen Terroristen zu kämpfen, die alles zerstören wollen, wofür wir stehen», sagte Macron in einer Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses. Macron erinnerte auch an die von Amerikanern und Franzosen geteilte Geschichte zweier Weltkriege.

Mehr

Neckaralb Sport

25. April 2018

Witthöft als dritte Deutsche in Stuttgarter raus

Stuttgart (dpa) - Carina Witthöft ist als dritte deutsche Tennisspielerin beim WTA-Turnier in Stuttgart in der ersten Runde ausgeschieden.

Mehr Ausgeschieden Quelle: DPA